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Gedichte & Fragmente


Welkes Laub
Die müde Sonne sinkt ins fahle Ried, wo Nebel aus den kalten Wassern steigen, es verstummt der Vögel letztes Lied, und in den Kronen wohnt ein tiefes Schweigen. Wie welkes Laub, das von den Zweigen bricht und klanglos in den schwarzen Spiegel gleitet, so löscht in uns das letzte Hoffnungslicht, das uns den Weg durch dunkle Stunden deutet. Oh Einsamkeit. Du bist des Todes Braut, im Windhauch spür’ ich deines Kleides Rauschen, wenn meine Seele, kaum noch selbst vertraut, ve

Rosa Noctis Poetica
23. Juli


Belladonnas Träumereien
Die Purpurhexenblütenpflanze aus der Schicksalsgöttin Reihn wieget sich im Nachtgewand dem kühnen Cyanus entgegen.

Rosa Noctis Poetica
21. Juli


Sehnsuchtsblüte
Poeten siechen an der Sehnsucht. Was wäre sonst ein Dichterherz?

Rosa Noctis Poetica
18. Juli


Rausch
Wir trinken von der tiefen, schweren Glut, die keine Reue und kein Morgen kennt.

Poesie & Wein
16. Juli


Traumbild unter Giganten
Poetisches Traumbild eines furchterregenden Schauerlandes - wo keiner den Andern kennt

Poesie & Wein
2. Juli




Poes Erdbeerblütennächte
Wenn ein Poet nicht an der Sehnsucht krankt, dann gewiss an Rastlosigkeit und Insomnias Wahn.

Rosa Noctis Poetica
9. Juni


Isobels Blutrubin
Es gibt Träume, die so verstörend lebendig sind, dass sie niedergeschrieben werden müssen.

Rosa Noctis Poetica
6. Juni


Lethes Güte
Was Chronos nicht mildern mag, bleibt am Ende Lethes Wohlwollen überlassen.

Rosa Noctis Poetica
28. Mai


Ephemera
Alles im Leben ist vergänglich, gleich, wie prachtvoll es glänzen mag.

Rosa Noctis Poetica
26. Mai




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