Dämmernis
- Rosa Noctis Poetica

- 7. Juli
- 1 Min. Lesezeit

Stunden dämmern dumpf vorüber
In das Herz der Nacht hinein
Ein Schimmer legt sich nieder -
Smaragd und Gift zu zwei’n.
Ihr Schweigen tanzt betörend
Um der Gedanken sanftbetäubtes Grün
Als wollten sie heraufbeschwören
Was im Erinnern längst verging.
Und jener dunkelhafte Same
Umwebt den Schläfer in der Nacht
Mit der Anmut einer Feendame
Bis er nimmermehr erwacht.
Wer mag am Ende widerstehn
Ihres Antlitz’ holdem Glanz?
Um das sich die Samenkörner drehn
Im smaragdnen Fieberkranz.
Kommentare