Staubkorn
- Poesie & Wein

- 18. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Im Schweigen des Unendlichen
schwebt ein einzelnes Staubkorn,
verloren im Atem des Alls.
Es dreht sich lautlos,
getragen von unsichtbaren Strömen,
und glimmt wie ein fernes, inneres Feuer.
Doch in seinem kleinen Leuchten
ruht ein Sinn, den keine Weite schluckt.
Es hält Erinnerung und Sehnsucht,
es trägt den Hauch von Welt
und wiegt ihn zart im Dunkel.
So bleibt es geschrieben
dass auch das Kleinste Bedeutung trägt.
Ein Staubkorn im Universum,
unscheinbar,
und dennoch wichtig
im Gefüge aller Dinge.
Für mein Kind.
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