An Dich

27. Juni
1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Sept.

So fügt sich ineinander,
was einst zerbrochen ward.
An den Scherbenrändern
pulset sanftverträumt ein Schlag.
Sag, ist’s mein Herz an Deinem,
ihm aus der Ferne zärtlich nah?
Es muss nun nimmer weinen,
seit es Deins im Spiegel sah.
Um welker Rosen Todgebeine,
seiner Muse stets gewahr,
und eintausend Küssen –
jenen süßen im Geheimen,
wie einst Catulls an Lesbia.

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